24. bis 26. September 2026
Herzlich willkommen
Vom 24. bis zum 26. September 2026 wird der 36. dgs-Bundeskongress an der Carl von Ossietsky Universität in Oldenburg stattfinden.
Sprache ist, was uns verbindet…
in Kita, Schule und Beruf
Sie gelangen über diesen Link zur Ameldung für den dgs-Bundeskongress 2026 in Oldenburg
Grußwort des Schirmherrn Minister Falko Mohrs
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Fachkräfte aus Wissenschaft und Praxis,
es ist mir eine große Freude, Schirmherr des 36. Bundeskongresses der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu sein. Das Motto „Sprache ist, was uns verbindet – in Kita, Schule und Beruf“ bringt prägnant auf den Punkt, worum es geht: Verständigung, Teilhabe und Chancengerechtigkeit sind über den gesamten Bildungs- und Lebensverlauf hinweg unverzichtbar.
Sprache ist ein zentraler Bestandteil unserer Identität, unserer Kultur und unserer sozialen Beziehungen. Sie ermöglicht es uns, Gedanken, Gefühle und Ideen auszudrücken und miteinander in Austausch zu treten. Sprache ist zugleich Schlüssel zu Bildung, zu gesellschaftlicher Teilhabe und zu kulturellem Miteinander. Wo es gelingt, diese Barrieren zu überwinden, entstehen neue Chancen für den einzelnen Menschen ebenso wie für unsere Gesellschaft.
Inklusion ist dabei ein leitendes Prinzip unseres politischen Handelns auch im Bereich unseres Kultur- und Wissenschaftsministeriums. Wir wollen Bedingungen schaffen, die allen Menschen, unabhängig von individuellen Voraussetzungen, gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen – nicht zuletzt in unseren Kultureinrichtungen. Gleiches gilt für die Hochschulen. Unsere Haltung spiegelt sich auch in der von uns angestrebten Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes wider: Wir stärken hiermit die Belange von Studierenden mit Beeinträchtigungen und entwickeln inklusive Strukturen an unseren Hochschulen.
Gerade an sensiblen Übergängen von der frühen Bildung in die Schule, über die berufliche Orientierung oder in die universitäre Laufbahn zeigt sich, wie entscheidend sprachliche Kompetenzen für gelingende Bildungsbiografien sind. Der Bundeskongress greift diese Perspektiven auf, bringt Praxis und Wissenschaft zusammen. Auf diese Weise können wichtige Impulse für die kooperative und partizipative Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit sprachlichen Beeinträchtigungen entstehen.
Mein Dank gilt allen, die diesen Kongress mit ihrem Engagement ermöglichen und die sich täglich für mehr sprachliche Teilhabe einsetzen. Sie leisten einen großartigen Beitrag, dass Inklusion nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern gelebte Realität wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen beim Kongress einen guten fachlichen Austausch, neue Impulse und die gemeinsame Weiterentwicklung Ihrer wichtigen Arbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Falko Mohrs- Minister für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen



